WannaCry – 
Die Angriffswelle ist noch nicht vorüber

veröffentlicht am: 29.Mai 2017 unter: News

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es weitere Attacken geben wird mit Varianten, die aus dem ExploitEternalBlue Nutzen ziehen, jedoch unter Verwendung neuer schädlicher Anwendungen. Aus diesem Grund empfiehlt Panda Security folgende Schutzmaßnahmen zu ergreifen:

  • Aktualisieren Sie Ihre Computer mit den neuesten Sicherheitspatches des Herstellers.
  • Nutzen Sie geeignete Schutztools, wie zum Beispiel Antiviren-Lösungen der nächsten Generation bzw. Antimalware-Lösungen gegen fortschrittliche Angriffe sowie Firewalls. Den bestmöglichen Schutz bietet die Panda Premium-Unternehmenslösung Adaptive Defense 360
  • Öffnen Sie keine Dateien, Anhänge oder Links aus nicht vertrauenswürdigen E-Mails und antworten Sie nicht auf diese Art von unbekannten E-Mails.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Links in E-Mails, Sofortnachrichten und sozialen Netzwerken anklicken, auch wenn sie von bekannten Kontakten kommen.
  • Fertigen Sie regelmäßig Sicherheitskopien von Ihren Daten an, insbesondere von sensiblen und anderen wichtigen Daten, die auf Ihren Geräten gespeichert sind.

Um auf mögliche Nachahmungen der aktuellen Attacke vorbereitet zu sein, empfehlen wir, dass Sie die folgenden Maßnahmen ergreifen:

  • Alle Clients müssen mit dem Microsoft-Patch für die SMB-Schwachstelle aktualisiert werden. Diese Schwachstelle ist wie eine offene Tür für Hacker.
  • Verwenden Sie eine Kombination aus verschiedenen Schutzmaßnahmen,
  • Aktuelle Informationen finden Sie z.B. auf der Technical Support-Page von Panda unter folgendem Link: http://www.pandasecurity.com/usa/support/card?id=1688

IDC: Eines von vier Unternehmen weiß nichts von der DSGVO – gehören Sie dazu?

veröffentlicht am: 25.Mai 2017 unter: News

Am 25.05.2018 wird es konkret, ab dann gilt dieEU-Datenschutz-Grundverordnung(EU-DSGVO), international General Data Protection Regulation (GDPR). Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung soll zu einer weitgehenden Vereinheitlichung des europäischen Datenschutzrechtes führen. Bisher gab es erhebliche Unterschiede in den einzelnen EU Staaten beim Thema Datenschutz, auch wenn die nationale Gesetzgebung entsprechende Regeln und Gesetze auf Grundlage der EU-Datenschutzrichtlinie festgelegt hatte.
Die Datenschutz-Grundverordnung wirddirektgeltendes Recht in allen Mitgliedsstaaten sein (siehe:https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fachbeitraege/eu-datenschutz-grundverordnung/). Das erklärte Ziel der EU-DSGVO ist, dass EU-Unternehmen bei der Haltung und Verarbeitung personenbezogener Daten die Rechte natürlicher Personen stärker berücksichtigen.

Wie die IDC-Umfrage im Auftrag eines großen Security-Unternehmen aber zeigt, haben viele Unternehmen, trotz dieser bedeutenden Veränderungen, immer noch keine Ahnung, was in einem Jahr auf sie zukommt. DieIDC-Forschungsumfrage* zeigt, dass ein Viertel (25%) der 700 befragten europäischen Unternehmen zugeben, sich der kommenden DSGVO nicht bewusst zu sein. Mehr als die Hälfte (52%) davon ist sich zudem nicht sicher, welche Veränderungen die Datenschutz-Grundverordnung in ihrem Unternehmen bedeuten